Geschichte

Im Jahre 1892 beginnt im italienischen Trieste das moderne Caffé-Zeitalter. Zu dieser Zeit war Trieste ein wichtiger Handelsknoten für Caffé und ein Zentrum mitteleuropäischer Kultur. Es war der Österreicher Kapitän zur See Hermann Hausbrandt, der sich hier niederließ um sich dem Caffé-Handwerk und dessen Weiterentwicklung zu widmen. Er war ein Erfinder und Reisender, der sich auf seinen Ausflügen um die Welt die besten Techniken zur Weiterverarbeitung zu eigen gemacht hatte um diese daheim zur Perfektion weiterzuentwickeln.

Hier verschmilzt die Geschichte einer Stadt, Trieste, mit der eines Mannes, Hermann Hausbrandt, der sich den Hafen zunutze machte um unter den ankommenden Caffébohnen nur die besten auszusuchen und der die besten ansässigen Röster beauftragte diese so schonend und aromatisch wie möglich zu verarbeiten. Am Ende stand als Produkt die perfekte Balance aus Geruch und Geschmack, der Hausbrandt®-Caffé.

Im Laufe der Jahre entwickelte Hermann Hausbrandt eigene Verfahren und nutzte modernste Technik um die Qualität seiner Caffé weiter zu steigern. Dabei perfektionierte er diese so sehr, dass sich bis heute an ihnen nichts Grundlegendes mehr änderte. Heute ist es Martino Zanetti, der die Möglichkeiten in Transport und Vertrieb von heute mit den traditionellen Verfahren des Hermann Hausbrandt, die dessen Produkte einzigartig auf der Welt machen, verbindet um seinen Kunden auch in Zukunft die gewohnt außerordentliche Qualität zu bieten.

Somit ist gewährleistet dass es auch in Zukunft immer etwas ganz besonderes bleiben wird einen Hausbrandt®-Caffé zu genießen.

Legende

Eine Legende erzählt, daß weidende Ziegen, nachdem sie Blätter und Bohnen eines Strauches gefressen hatten, plötzlich besonders munter und lebhaft wurden. Kaldi, ihr Hirte brachte die magischen Bohnen in ein nahes Kloster; und die Mönche brauten daraus ein warmes bitteres Getränk.

Je mehr sie davon tranken, desto leichter fiel es Ihnen, die langen Nachtwachen im Gebet auszuharren. Damit er im Beten durchhielt und nicht vom Schlaf übermannt wurde, brachte der Erzengel Gabriel auch dem Propheten Mohammed ein wenig Kaffe. Das Getränk war so gut wundertätig, daß es von da an einfach in die Eß- und Trinkgewohnheiten der Araber Eingang fand. Mal abgesehen von der Legende , ist zur Geschichte des Kaffees zu sagen, dass der Name aus dem Arabischen yahava abgeleitet wurde, mit dem alle aus Pflanzen hergestellten Getränke bezeichnet werden. Kaffee hat also die gleiche Bezeichnung wie Wein. Und eben als "arabischer Wein" wurde das schmackhafte, schwarze Getränk von venezianischen Kaufleuten Ende des XVII. Jhs. bei uns eingeführt. In Venedig entstanden auch die ersten "Kaffeeschenken". Als die türkischen Truppen 1683 besiegt wurden und in großer Eile die Umzingelung Wiens aufgeben mussten, ließen sie große Mengen Kaffee zurück, den sie in jahrhundertelanger Tradition zu rösten und zu mahlen gelernt hatten. Den von dem Getränk ebenfalls entzückten Österreichern kam das nur gelegen. Schnell richteten auch sie eine ganze Reihe Kaffeehäuser ein. Im XVIII. Jh. Verbreiten sich die "Kaffeeschenken" über ganz Europa und wurden zu blühenden Treffpunkten für Kultur, Wissen, Nachrichtenübermittlung und Geschichte. Zu Orten also, wo man in Ruhe verweilen konnte, wie das ja auch heute noch geschieht, und von wo aus man unbekümmert wie ein ruhender Fels im Menschenmeer das Treiben der Stadt verfolgen konnte, um die Gewohnheiten, Tugenden und Fehler der Leute zu beobachten.

Die Kaffeepflanze

Beim Kaffee ist angefangen von der Pflanze alles, aber auch alles Natur. Der immergrüne Strauch oder Baum gehört zur Gattung der Färberröttengewächse und wird bei der Arabischen Sorte bis zu 5/6 Meter hoch, während der Robustakaffeebaum bis zu einer Höhe von 8 Metern wächst.

In den Kaffeeplantagen wird die Pflanze jedoch beschnitten, so dass Sträucher mit einer Höhe von 2/3 Metern entsehen. Die Blätter der Kaffeepflanze sind dunkel spitz zulaufend und glänzend grün. Die weißen Blüten erinnern in Form und intensiven Duft an Jasmin. Erst nach drei bis fünf Jahren trägt die Pflanze die ersten Früchte. Wie bei der Kirsche sind die Früchte anfangs grün und werden leuchtend rot, wenn sie reif sind.

Jede Kirsche enthält meist zwei flache, außen runde Steinkarte mit einer kleinen Kerbe im Innern, die mit einer robusten seidenhautdünnen Samenhaut umgeben sind. In einigen Fällen ist in der Frucht, besonders wenn sie am Astende wächst, nur ein einziger Steinkern, der den rundbohnigen Perlkaffee gibt.

Ungefähr 60 verschiedene Kaffeebaumarten sind heute bekannt, im Handel haben sich jedoch nur 2 durchgesetzt: Coffea Arabica und Coffea Robusta. Der arabische Kaffee wächst in niederschlagreichen Zonen in einer Höhe zwischen 900 und 2000 Metern. Er liebt mineralreichen Boden und eine konstante Temperatur von 20°C. Diese sehr beliebte und weit verbreitete Kaffeesorte deckt heute ¾ der Weltproduktion.